Zweistellige Wachstumsraten erreicht

Von Schwarzwälder Bote

Betriebsbesichtigung im Werk der Firma G. Gühring (von links): Katja Dominke, Josef Stritt, Joachim Gühring, Lothar Kopf, Sandra Wagner, Hermann Acker und Wolfgang Schittenhelm Foto: Stadt Foto: Schwarzwälder Bote

Im Rahmen der regelmäßigen Betriebsbesichtigungen besuchten Bürgermeister Hermann Acker, der Erste Beigeordnete Lothar Kopf und Ortsvorsteher Wolfgang Schittenhelm die Firma G. Gühring GmbH & Co. KG in Boll.

Oberndorf-Boll. Die Firma G. Gühring mit Hauptsitz in Boll ist für Ihre Kunden seit mehr als 65 Jahren ein zuverlässiger Partner, wenn es um Verpackungen und Logistiklösungen geht.

Begrüßt wurden die Besucher von Geschäftsführer Joachim Gühring, Prokuristin Katja Dominke und Josef Stritt, Leiter Technik und Geschäftsführer des Werks in Spanien. Anschließend erhielten die Besucher von den Vertretern der Firma einen Einblick in die ständig innovative Weiterentwicklung seit der Gründung im Jahr 1949.

Die neuen Märkte, die sich rund um den Erdball etablieren, sind eine Herausforderung für Joachim Gühring und seine Mitarbeiter. Sie realisieren die Anforderungen und Wünsche zahlreicher Kunden, die die Firma als schnellen und flexiblen Problemlöser für individuelle Verpackungen und Logistiklösungen kennen und schätzen.

Zusätzlich zum Hauptwerk in Boll ist man mit weiteren Filialen in Bremen, Porta Westfalica, Salzgitter, Prag, im spanischen Vitoria sowie in Puebla/Mexiko vertreten und für die Kunden präsent. Dabei seien seine Mitarbeiter das größtes Kapital, lobte Geschäftsführer Joachim Gühring, verlassen sich doch die Auftraggeber aus den Bereichen Automobilindustrie, Maschinenbau, Elektrotechnik, Elektronik und Raumfahrt auf die Sachkenntnis und Erfahrung des Boller Unternehmens.

In den vergangenen Jahren wurden zweistellige Wachstumsraten erreicht, erfahren die Gäste aus der Verwaltung. Bei der anschließenden Betriebsführung erfuhren Bürgermeister, Erster Beigeordneter und Ortsvorsteher, auf welch hohen internationalen Leistungsniveau, von der Planung bis hin zur Produktion mit modernsten Maschinen, gearbeitet wird. Auch das Logistiksystem gehört mit zu den zentralen Bausteinen, die hier ineinandergreifen. Da die entwickelten und hergestellten Verpackungen für alle möglichen Erzeugnisse bis zum Auto aus dem Hauptwerkstoff Holz bestehen, steht auch der Umweltschutz mit im Vordergrund. Das bedeutet, fossile Rohstoffe werden geschont, die Wertschöpfung, Wiederverwertbarkeit und Langlebigkeit ist hoch.

Aber es gibt auch Dinge, die den Arbeitsablauf im Boller Industriegebiet beeinträchtigen. Der Platz für eine reibungslose An- und Auslieferung fehle. Immer wieder komme es zu Staus auf der Härlestraße vor dem Betrieb der Firma, teilt Gühring den Besuchern mit.

Dadurch entstünden ab und zu auch Situationen, die nicht ganz ungefährlich seien. Eine bauliche Beseitigung des Problems sei nicht möglich, da der dafür benötigte Platz fehle, erklärte der Firmeninhaber. In Richtung Schillerhöhe gebe es zwar eine Wendeplatte für Lastwagen, diese sei aber nicht ausreichend ausgeschildert.

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